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SUMMARY:Workshop: Leseorte (Basel\, 8.–9. Okt. 2026)
DESCRIPTION:Während sich die Literatur- und Sozialgeschichte in erster Lin
 ie für Subjekte\, Institutionen oder Inhalte des Lesens interessiert\, fr
 agt die Medien- und Leseszenenforschung auch nach dem Verhältnis der Lekt
 üren zu den Orten\, an denen sie stattfinden\, die sie wahrscheinlich mac
 hen oder überhaupt erst ermöglichen. Der Leseort ist eine wesentliche Ko
 mponente von Leseszenen. Da der Ort scheinbar nur den Hintergrund oder die
  Kulisse des Lesevorgangs bildet\, ist er leicht zu übersehen und wird se
 lten als szenenspezifische Dimension eigenen Rechts thematisiert. Wenn der
  Leseort den Bühnenraum der Leseszene bildet\, dann muss die Kulisse jedo
 ch ebenso ernst genommen werden wie die Tatsache\, dass es sich um genau j
 enen und keinen anderen Ort handelt\, an dem gelesen wird. Lektüren verse
 tzen uns nicht nur in Bibliotheken und Buchhandlungen\, in Kaffeehäuser\,
  Klassenzimmer\, Gartenlauben oder Salons\, sondern sie finden auch an vie
 len anderen Orten statt.\\r\\nDoch was genau macht Orte zu Leseorten und w
 ie lassen sie sich beschreiben? Sind es reine Formen der Anschauung\, Koor
 dinaten oder Dispositive? Sind sie in ihrer eigenen Lokalität erfassbar? 
 Oder ergeben sie sich erst aus der Summe der institutionellen Rahmungen\, 
 der eingesetzten Technologien\, der erzeugten Stimmungen sowie der stummen
  Bilder und bewegten Körper?\\r\\nZiel des Workshops ist es\, Leseorte al
 s konstitutiven Aspekt des Lesegeschehens aufzuzeigen und sie somit nicht 
 nur als soziale Räume oder Rahmungen der Lektüre zu betrachten. Erst dur
 ch die Lektüre der Leseorte wird der Ort des Lesens selbst lesbar. Die Wa
 hl des Leseortes hat unmittelbare Auswirkungen auf den Begriff des Lesens 
 selbst\, da jeder Ort spezifische Affordanzen mit sich bringt. Von A bis Z
 \, von Abort bis Zugabteil: Was und wie gelesen wird\, ist untrennbar mit 
 der Frage nach dem Wo der Lektüre verbunden.\\r\\nMit Beiträgen von:Chri
 stian Benne\, Matthias Bickenbach\, Natalie Binczek\, Heiko Christians\, C
 harlotte Coch\, Sina Dell’Anno\, Lena Hintze\, Irina Hron\, Thomas Macho
 \, Harun Maye\, Werner Michler\, Klaus Müller-Wille\, Günther Stocker un
 d Rahel Villinger.\\r\\nOrt und Datum:Alte UniversitätRheinsprung 9\, 405
 1 BaselSeminarraum -20108. – 09. Oktober 2026\\r\\nAnmeldung bei:Harun M
 ayeharunchristian.maye@unibas.ch
X-ALT-DESC:<p>Während sich die Literatur- und Sozialgeschichte in erster L
 inie für Subjekte\, Institutionen oder Inhalte des Lesens interessiert\, 
 fragt die Medien- und Leseszenenforschung auch nach dem Verhältnis der Le
 ktüren zu den Orten\, an denen sie stattfinden\, die sie wahrscheinlich m
 achen oder überhaupt erst ermöglichen. Der Leseort ist eine wesentliche 
 Komponente von Leseszenen. Da der Ort scheinbar nur den Hintergrund oder d
 ie Kulisse des Lesevorgangs bildet\, ist er leicht zu übersehen und wird 
 selten als szenenspezifische Dimension eigenen Rechts thematisiert. Wenn d
 er Leseort den Bühnenraum der Leseszene bildet\, dann muss die Kulisse je
 doch ebenso ernst genommen werden wie die Tatsache\, dass es sich um genau
  jenen und keinen anderen Ort handelt\, an dem gelesen wird. Lektüren ver
 setzen uns nicht nur in Bibliotheken und Buchhandlungen\, in Kaffeehäuser
 \, Klassenzimmer\, Gartenlauben oder Salons\, sondern sie finden auch an v
 ielen anderen Orten statt.</p>\n<p>Doch was genau macht Orte zu Leseorten 
 und wie lassen sie sich beschreiben? Sind es reine Formen der Anschauung\,
  Koordinaten oder Dispositive? Sind sie in ihrer eigenen Lokalität erfass
 bar? Oder ergeben sie sich erst aus der Summe der institutionellen Rahmung
 en\, der eingesetzten Technologien\, der erzeugten Stimmungen sowie der st
 ummen Bilder und bewegten Körper?</p>\n<p>Ziel des Workshops ist es\, Les
 eorte als konstitutiven Aspekt des Lesegeschehens aufzuzeigen und sie somi
 t nicht nur als soziale Räume oder Rahmungen der Lektüre zu betrachten. 
 Erst durch die Lektüre der Leseorte wird der Ort des Lesens selbst lesbar
 . Die Wahl des Leseortes hat unmittelbare Auswirkungen auf den Begriff des
  Lesens selbst\, da jeder Ort spezifische Affordanzen mit sich bringt. Von
  A bis Z\, von Abort bis Zugabteil: Was und wie gelesen wird\, ist untrenn
 bar mit der Frage nach dem Wo der Lektüre verbunden.</p>\n<p><strong>Mit 
 Beiträgen von</strong>:<br />Christian Benne\, Matthias Bickenbach\, Nata
 lie Binczek\, Heiko Christians\, Charlotte Coch\, Sina Dell’Anno\, Lena 
 Hintze\, Irina Hron\, Thomas Macho\, Harun Maye\, Werner Michler\, Klaus M
 üller-Wille\, Günther Stocker und Rahel Villinger.</p>\n<p><strong>Ort u
 nd Datum</strong>:<br />Alte Universität<br />Rheinsprung 9\, 4051 Basel<
 br />Seminarraum -201<br />08. – 09. Oktober 2026</p>\n<p><strong>Anmeld
 ung bei</strong>:<br />Harun Maye<br />harunchristian.maye@unibas.ch</p>
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