Moby-Dick: ein historisch-spekulativer Kommentar

Der Wal ist überall zugleich und könnte jederzeit auftauchen. (imago / Herwig Czizek)

Seit 2007 kommentiert eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Markus Krajewski, Bernhard Siegert und Harun Maye die 135 Kapitel von Herman Melvilles "Moby Dick; or: the Whale". Zu Melvilles 200. Geburtstag haben Deutschlandfunk Kultur und Los Angeles Review of Books mit den Forschenden über ihre langjährige Faszination für den enzyklopädischen Roman gesprochen.

Am 1. August 2019 wäre Herman Melville 200 Jahre alt geworden. Der Schriftsteller hat mit Moby-Dick; or, the Whale einen Text hinterlassen, der mit gelehrten Exkursen in die Philosophie, Mythologie, Kunstgeschichte oder Naturwissenschaften immer wieder zu neuen, unerwarteten Lektüren eingeladen hat. Seit 2007 widmet sich eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Markus Krajewski, Bernhard Siegert und Harun Maye einem umfassenden Kapitelkommentar des Walfängerepos. Bryan Norton von Los Angeles Review of Books hat die drei Forscher zu dem mittlerweile vierzehnjährigen Unterfangen interviewt.

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Für Deutschlandfunk Kultur haben die Forschenden ein Jubiläums-Feature zu Melvile und dem weissen Wal produziert. Neben Krajewski, Siegert und Maye sind auch Ethel Matala de Mazza, Armin Schäfer, Friedrich Balke, Matthias Bickenbach, Cornelius Borck, Lars Friedrich und Roland Borgards zu hören.

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