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SUMMARY:Das Seminar für Medienwissenschaft bei den Schweizerischen Geschic
 htstagen
DESCRIPTION:Die Konferenz der Schweizerischen Geschichtstage wird alle drei
  Jahre von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) ausgeric
 htet und findet dieses Jahr vom 8. bis 11. Juli 2025 an der Universiät Lu
 zern statt. (Anmeldung erforderlich. Informationen dazu finden Sie hier [h
 ttps://express.converia.de/frontend/index.php?page_id=47140].)\\r\\nDas Th
 ema der Geschichtstage 2025 ist: (Un)sichtbarkeit\\r\\nVisualität ist im 
 21. Jahrhundert allgegenwärtig. Ihre ästhetischen\, technischen und sozi
 alen Bedingungen und ihre Auswirkungen verlangen nach einer historiographi
 schen Einordnung und Perspektivierung. Wie thematisiert die historische Fo
 rschung Praktiken der (Un)sichtbarmachung? Wie geht die Geschichtswissensc
 haft mit Bildquellen um? Und was macht sie selbst in ihrer Arbeit sichtbar
 \, und was nicht? Die Panels der SGT untersuchen die Art und Weise\, in de
 r Menschen\, Zivilisationen und Kulturen (Un)sichtbarkeit verstanden\, ent
 deckt\, verändert oder geschützt haben: die Kunstgeschichte wie auch die
  Wissenschafts- und Technikgeschichte\, die Wirtschafts- und Sozialgeschic
 hte ebenso wie die politische Geschichte – unter Berücksichtigung lokal
 er\, nationaler\, internationaler und globaler Perspektiven. \\r\\n\\r\\n
 Estelle Blaschke\, Mario Schulze und Sarine Waltenspül werden am ersten T
 ag des Kongresses ein Panel unter dem Titel "Mit Visuellem über Visuelles
 " leiten (08. Juli von 13:30-14:45 Uhr im HS 10 (UG)). Zusätzliche Speake
 rs dieses Panels sind Silvy Chakkalakal (Universität Zürich) und Nils G
 üttler (Universität Wien): \\r\\nWie können wir als Historiker:innen 
 und Geisteswissenschaftler:innen dem Visuellen nicht nur als Forschungsgeg
 enstand\, sondern auch als Forschungsmittel gerecht werden? Wie können wi
 r das Visuelle erkenntnisstiftend in Forschungs- und Publikationsprozesse 
 mit einbeziehen? Und welche (digitalen) Werkzeuge respektive tools helfen 
 uns dabei? Das Podium widmet sich dem Visuellen in seinen Möglichkeiten\,
  selbst zum Argument in historischen Studien zu werden. Anschliessend an d
 as\, was Peter Galison Visual STS (2014) zweiter Ordnung nennt\, fragen wi
 r danach\, wie das Argumentieren in und mit dem Visuellen in der historisc
 h-geisteswissenschaftlichen Forschung funktionieren kann und wie wir Bilde
 r aus ihrer häufig analysierten prekären Stellung als Quellen heraushole
 n und sie jenseits ihrer Eigenschaft\, etwas (un-)sichtbar zu machen\, in 
 Forschungs- und Publikationsprozesse erkenntnisstiftend einbauen können. 
 Auf dem Podium werden Projekte vorgestellt und diskutiert\, die die histor
 ische Aufarbeitung von Bild- und Filmbeständen mit praktischen und digita
 len Ansätzen verknüpfen\, beispielsweise durch die Erstellung von Metada
 ten\, Interfaces und/oder Annotationen. Zudem wird die Konzeption und Prod
 uktion von Büchern und Formaten diskutiert\, in denen solche visuellen Fo
 rschungsansätze Platz finden können. Dabei gilt es\, die Möglichkeiten 
 und Grenzen des visuellen Publizierens in wissenschaftlichen Formaten zu r
 eflektieren und nach der Entwicklung von visuellen Publikationsweisen zu f
 ragen\, die auf die Bedingungen einer «changing media landscapes of scien
 ce» reagieren (Csiszar 2018). Die Podiumsdiskussion verbindet klassische 
 Methoden der Geschichts- und Medienwissenschaft mit neueren Ansätzen der 
 Digital Humanities und künstlerischer Forschung.\\r\\n\\r\\nEstelle Blasc
 hke hält am 10.07. einen Vortrag zum Thema "Image/Infrastructure: on Met
 adata and the Making of (Audio-)Visual Sources" zum Panel über "Behind th
 e Scenes II: The Materialities of Images. Infrastructures" geleitet von Ma
 rie Sandoy (Université de Lausanne). Das Panel findet von 14:00 - 15:30 U
 hr im HS 14 (UG) statt. Zusätzliche Speakers dieses Panels sind Florian 
 Hoof (Goethe-Universität Frankfurt) und Simone Fehlinger (Université de 
 Strasbourg). \\r\\nThe talk will bring concepts of infrastructure to the 
 micro-level. From the perforation of microfilm for information retrieval d
 eveloped in the 1920s\, the time-encoding of 16mm-film\, synchronizing aud
 io and film as pioneered by the French company Aaton during the 1970s to t
 he ever-expanding metadata protocols and annotations of digital imaging\, 
 the talk explores the preconditions for the circulation and distribution o
 f (audio-) visual images. By shedding light on the visible/hidden “image
  infrastructure”\, it discusses the documentary status of images and the
 ir use as scientific and historical sources as well as the politics and vi
 sual economy of metadata.\\r\\n\\r\\nDie Webseite der Geschichtstagen find
 en sie hier [https://geschichtstage.ch/frontend/index.php?folder_id=7846&p
 age_id=]. 
X-ALT-DESC:<p>Die Konferenz der Schweizerischen Geschichtstage wird alle dr
 ei Jahre von der Schweizerischen Gesellschaft für Geschichte (SGG) ausger
 ichtet und findet dieses Jahr vom 8. bis 11. Juli 2025 an der Universiät 
 Luzern statt.<br /> (Anmeldung erforderlich. Informationen dazu finden Sie
  <a href="https://express.converia.de/frontend/index.php?page_id=47140">hi
 er</a>.)</p>\n<p><strong>Das Thema der Geschichtstage 2025 ist: (Un)sichtb
 arkeit</strong></p>\n<p>Visualität ist im 21. Jahrhundert allgegenwärtig
 . Ihre ästhetischen\, technischen und sozialen Bedingungen und ihre Auswi
 rkungen verlangen nach einer historiographischen Einordnung und Perspektiv
 ierung. Wie thematisiert die historische Forschung Praktiken der (Un)sicht
 barmachung? Wie geht die Geschichtswissenschaft mit Bildquellen um? Und wa
 s macht sie selbst in ihrer Arbeit sichtbar\, und was nicht? Die Panels de
 r SGT untersuchen die Art und Weise\, in der Menschen\, Zivilisationen und
  Kulturen (Un)sichtbarkeit verstanden\, entdeckt\, verändert oder geschü
 tzt haben: die Kunstgeschichte wie auch die Wissenschafts- und Technikgesc
 hichte\, die Wirtschafts- und Sozialgeschichte ebenso wie die politische G
 eschichte – unter Berücksichtigung lokaler\, nationaler\, international
 er und globaler Perspektiven.&nbsp\;</p>\n\n<p><strong>Estelle Blaschke\, 
 Mario Schulze und Sarine Waltenspül werden am ersten Tag des Kongresses e
 in Panel unter dem Titel "Mit Visuellem über Visuelles" leiten (08. Juli 
 von 13:30-14:45 Uhr im HS 10 (UG)). Zusätzliche Speakers dieses Panels si
 nd Silvy Chakkalakal (Universität Zürich) und&nbsp\;Nils Güttler&nbsp\;
 (Universität Wien):&nbsp\;</strong></p>\n<p>Wie können wir als Historike
 r:innen und Geisteswissenschaftler:innen dem Visuellen nicht nur als Forsc
 hungsgegenstand\, sondern auch als Forschungsmittel gerecht werden? Wie k
 önnen wir das Visuelle erkenntnisstiftend in Forschungs- und Publikations
 prozesse mit einbeziehen? Und welche (digitalen) Werkzeuge respektive tool
 s helfen uns dabei?<br /> Das Podium widmet sich dem Visuellen in seinen M
 öglichkeiten\, selbst zum Argument in historischen Studien zu werden. Ans
 chliessend an das\, was Peter Galison Visual STS (2014) zweiter Ordnung ne
 nnt\, fragen wir danach\, wie das Argumentieren in und mit dem Visuellen i
 n der historisch-geisteswissenschaftlichen Forschung funktionieren kann un
 d wie wir Bilder aus ihrer häufig analysierten prekären Stellung als Que
 llen herausholen und sie jenseits ihrer Eigenschaft\, etwas (un-)sichtbar 
 zu machen\, in Forschungs- und Publikationsprozesse erkenntnisstiftend ein
 bauen können.<br /> Auf dem Podium werden Projekte vorgestellt und diskut
 iert\, die die historische Aufarbeitung von Bild- und Filmbeständen mit p
 raktischen und digitalen Ansätzen verknüpfen\, beispielsweise durch die 
 Erstellung von Metadaten\, Interfaces und/oder Annotationen. Zudem wird di
 e Konzeption und Produktion von Büchern und Formaten diskutiert\, in dene
 n solche visuellen Forschungsansätze Platz finden können. Dabei gilt es\
 , die Möglichkeiten und Grenzen des visuellen Publizierens in wissenschaf
 tlichen Formaten zu reflektieren und nach der Entwicklung von visuellen Pu
 blikationsweisen zu fragen\, die auf die Bedingungen einer «changing medi
 a landscapes of science» reagieren (Csiszar 2018).<br /> Die Podiumsdisku
 ssion verbindet klassische Methoden der Geschichts- und Medienwissenschaft
  mit neueren Ansätzen der Digital Humanities und künstlerischer Forschun
 g.</p>\n\n<p><strong>Estelle Blaschke hält am 10.07. einen Vortrag zum Th
 ema&nbsp\;"Image/Infrastructure: on Metadata and the Making of (Audio-)Vis
 ual Sources" zum Panel über "Behind the Scenes II: The Materialities of I
 mages. Infrastructures" geleitet von Marie Sandoy (Université de Lausanne
 ). Das Panel findet von 14:00 - 15:30 Uhr im&nbsp\;HS 14 (UG) statt. Zusä
 tzliche Speakers dieses Panels sind Florian Hoof (Goethe-Universität Fran
 kfurt) und Simone Fehlinger (Université de Strasbourg).&nbsp\;</strong></
 p>\n<p>The talk will bring concepts of infrastructure to the micro-level. 
 From the perforation of microfilm for information retrieval developed in t
 he 1920s\, the time-encoding of 16mm-film\, synchronizing audio and film a
 s pioneered by the French company Aaton during the 1970s to the ever-expan
 ding metadata protocols and annotations of digital imaging\, the talk expl
 ores the preconditions for the circulation and distribution of (audio-) vi
 sual images. By shedding light on the visible/hidden “image infrastructu
 re”\, it discusses the documentary status of images and their use as sci
 entific and historical sources as well as the politics and visual economy 
 of metadata.</p>\n\n<p>Die Webseite der Geschichtstagen finden sie <a href
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