Ort: Musikwissenschaftliches Seminar der Universität Basel, petersgraben 27 in 4001 Basel, Vortragssaal
Veranstalter:
Basler Forum für Musikästhetik 2026
Musik ist keine bildende Kunst, sie macht keine Bilder. Aber auch sie kann etwas
darstellen und so auf ihre Weise zu einem Bild werden. Vielleicht handelt es sich bei
ihr um eine Art Bild, das kein Abbild ist; das also keine bestehenden Sachverhalte,
keine Dinge wiedergibt.
Das biblische Bildverbot zielte, einer gewissen Deutung
zufolge, auf genau diesen Unterschied: Es verbietet das Abbilden. Kann Musik das
Absolute darstellen, ohne gegen das Bildverbot zu verstoßen? Diese Frage treibt
Schönbergs Oper Moses und Aron um, die im Theater Basel diesen Herbst neu
inszeniert wird.
Im öffentlichen Forum für Musikästhetik wird diese Frage während
zwei Halbtagen diskutiert, mit der Medienwissenschaftlerin Ute Holl, Anne-May
Krüger und Tobias Janz aus der Musikwissenschaft, Olga Grytska und Matteo Nanni
aus der Philosophie und dem Dramaturgen und Regisseur der Basler Inszensierung,
Benjamin Wäntig und Benedikt von Peter, sowie den Organisatoren Christoph
Haffter, Gunnar Hindrichs, Johannes Menke und Matthias Schmidt.
Anmeldung bitte an c.haffter@clutterunibas.ch
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