Felix Lüttge

Felix Lüttge ist seit Februar 2018 wissenschaftlicher Assistent an der Professur für Medienwissenschaft mit Schwerpunkt Medientheorie und Mediengeschichte an der Universität Basel.

Studium der Geschichte und Philosophie an der Humboldt-Universität zu Berlin und der New York University. 2018 Promotion am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin mit einer Arbeit über die Medien- und Wissensgeschichte des Wals im 19. Jahrhundert; Promotionsförderung der Gerda Henkel Stiftung und assoziiertes Mitglied im DFG-Graduiertenkolleg «Sichtbarkeit und Sichtbarmachung. Hybride Formen des Bildwissens» der Universität Potsdam. 2015 Visiting Fellow am Department of the History of Science der Harvard University. Zuvor wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin.

Felix Lüttge lehrt und forscht zur Mediengeschichte des Wissens und der Wissenschaften, zu Theorie und Geschichte von Umwelt und Milieu und zum Verhältnis von Geschichte und Literatur.

Publikationen

  • «Walverwandtschaften. Leben in feindlichen Milieus», in: Milieu. Umgebungen des Lebendigen in der Moderne, hg. v. Florian Huber und Christina Wessely, Paderborn: W. Fink 2017, S. 88–104.
  • «Weniger schlechte Bilder. Walfängerwissen in Naturgeschichte, Ozeanographie und Literatur im 19. Jahrhundert», in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 39 (2016) 2, S. 127–142, https://doi.org/10.1002/bewi.201601782.
  • «Von Bienen und Menschen», Rezension zu Lorraine Daston: Gegen die Natur, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2018, in: Philosophie Magazin 6/2018.
  • «Hörner begreifen», Rezension zu Henning Schmidgen: Horn oder Die Gegenseite der Medien, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2018, in: Philosophie Magazin 4/2018.
  • Pascal Schillings: Der letzte weiße Flecken. Europäische Antarktisreisen um 1900, Göttingen: Wallstein 2016, in: Berichte zur Wissenschaftsgeschichte 40 (2017) 3, S. 291–293.
  • «Wir und das Tier», Rezension zu Jacques Derrida: Das Tier und der Souverän II. Seminar 2002–2003, Wien: Passagen 2017, in: Philosophie Magazin 5/2017.
  • «Liberalismus der Minderheiten», Rezension zu Judith N. Shklar: Der Liberalismus der Furcht, Berlin: Matthes & Seitz Berlin 2013, in: die tageszeitung vom 8. Februar 2014.
  • «Der Herzschlag der Erde. Keine Erfolgsgeschichte – das erste Transatlantiktelegrafenkabel», Rezension zu Christian Holtorf: Der erste Draht zur neuen Welt. Die Verlegung des transatlantischen Telegrafenkabels, Göttingen: Wallstein Verlag 2013, in: Süddeutsche Zeitung vom 22. Oktober 2013.
  • «Etwas muss undeutlich bleiben. Beschauen und Erkennen: Wie Aimé Civiale, John Ruskin und Eugène Viollet-le-Duc mit Skizzen und Fotografien die Alpen erkundeten», Rezension zu Jan von Brevern: Blicke von Nirgendwo. Geologie in Bildern bei Ruskin, Viollet-le-Duc und Civiale, München, W. Fink 2012, in: Süddeutsche Zeitung vom 3. Juli 2012.

Felix Lüttge


Assistent / PostDoc (Professur Krajewski)

Büro

Seminar für Medienwissenschaft
Holbeinstr. 12
4051 Basel
Schweiz